Und wieder schafft man es in Wiens Planungs- und Verkehrsressort, die Bürger mit selbstherrlich-apodiktischem Vorgehen gegen sich aufzubringen:
War es im Juni Ulli Simas Provokation, unter Umgehung der Bezirksvertretung die Öffentlichkeit mit sündteuren Sport- und Freizeiteinrichtungen auf dem Meidlinger Friedhof vor vollendete Tatsachen zu stellen, so ist es dieses Mal die überfallsartige Wegnahme von 8 – 10 Parkplätzen für entbehrliches „Radfahren gegen die Einbahn“ in der Premlechnergasse!
Laut Schilderungen der Anrainer rückte am 20. Juli ein Arbeitstrupp im Auftrag der MA 28 (Straßenbau) vor Ort an, stellte ohne vorherige Ankündigung Parkverbotsschilder auf und begann unverzüglich mit dem Aufbringen gelber Linien entlang des Gehsteigs („Halte- und Parkverbot“) sowie der weißen Markierung von restlichen Parkplätzen und des Radwegs.
Verständlicherweise herrscht Unmut in der Premlechnergasse. Denn ihre 200 Meter lange Einbahnführung zur Hetzendorfer Straße liegt inmitten eines verkehrsberuhigten Wohnviertels mit 30er-Zone und ausschließlichem Anrainerverkehr. Hinzu kommt, dass in der benachbarten, parallel dazu verlaufenden Kiningergasse ohnedies eine gegenläufig verordnete Einbahn das „Radfahren gegen die Einbahn“ in der Premlechnergasse entbehrlich macht! (Siehe Abb.!)
Die schikanösen Halte- und Parkverbote wirken sich auch auf das Gasthaus HASCHKA geschäftsschädigend aus. Für seinen Betrieb bedeutet das eine weitere Verschärfung im Überlebenskampf gegen hochgetriebene kommunale Abgaben und allgemeine Preissteigerungen! (Siehe Abb.!)
In der Premlechnergasse fühlt man sich betreffend die (von unserer rot/pinken Stadtregierung geheuchelte) „Bürgerbeteiligung“ und „Planungstransparenz“ schwer getäuscht. Gegen diesen Schildbürgerstreich setzen sich die Anrainer jetzt nach Kräften zur Wehr.
PRO HETZENDORF unterstützt sie dabei und wird zudem in Erfahrung bringen, wieviel Steuergeld für dieses überflüssige – von den selbsternannten Demokratie- und Klimarettern aufgezwungene – „Radfahren gegen die Einbahn“ verpulvert wurde!
Abb. 1: Luftbild mit gelben Linien (Halte- und Parkverbot) und roten Pfeilen (jeweils Einbahn)

Abb. 2: Blick von der Hetzendorfer Straße in die Premlechnergasse

Abb. 3: Gastbetrieb an der Ecke Münchenstraße

